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Managementplan Braunbären in Bayern

Im Mai 2006 ist ein junger männlicher Bär aus dem italienischen Trentino über Vorarlberg und Tirol nach Bayern eingewandert. Er zeigte eine von seiner Mutter erlernte, starke Futterkonditionierung und suchte gezielt einzeln stehende Häuser und Siedlungsbereiche auf. Dadurch entstanden Situationen mit einem hohen Unfallrisiko, infolge eines unerwarteten Zusammentreffens zwischen Mensch und Bär. Alle Versuche, den Bären gezielt zu vergrämen, zu fangen und aus der Natur zu entfernen, scheiterten sowohl in Österreich als auch in Deutschland.
Selbst das aktive Aufspüren mit dem Ziel, den Bären lebend zu fangen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Nach 40 Tagen, in denen er hauptsächlich das Karwendelgebirge auf tiroler und bayerischer Seite durchstreifte, wurde er Ende Juni in Bayern erlegt.

Jetzt legte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erstmals einen Managementplan Braunbären in Bayern vor:


Siehe auch
Bärenmanagementplan
des Bund Naturschutz in Bayern.

(7/2006)

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