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Zahl der Wildunfälle unverändert

Aus dem Bundestag
Antwort der Bundesregierung (16/6842 ) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/6674 )


Berlin: (hib/AS) Im vergangenen Jahr wurden rund 2.700 Verkehrsunfälle mit Wildtieren registriert. Das entspricht rund 0,6 Prozent aller Unfälle. Mehr als ein Drittel dieser Unfälle ereigne sich auf Landstraßen. Insgesamt habe sich ihre Zahl seit 1995 aber nicht erhöht. Diese Angaben gehen aus einer Antwort der Bundesregierung (16/6842 ) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/6674 ) über die Situation der Wildtiere in Deutschland hervor. Als Grund für immer weniger Arten und Populationen weist die Regierung auf die stärkere Nutzung von Flächen und die Zerschneidung von Biotopen und Landschaften hin. Gerade auch für den Erhalt größerer Wildtierpopulationen bedürfe es eines "modernen Wildmanagements", um sowohl land- und forstwirtschaftliche Schäden als auch die Zahl von Wildunfällen zu verringern. Isolierte Lebensräume und Schutzgebiete seien, heißt es in der Antwort, "nur eingeschränkt wirksam, um stabile Wildtierpopulationen mittelfristig zu erhalten". Der Bestand von Wildkatze, Luchs und Wolf ist in Deutschland ansteigend, auch wenn es, insbesondere bei der Wildkatze, besonders durch den Straßenverkehr zu Verlusten gekommen sei. Auch bei Elchen sei durch verstärkte Populationen in Polen und Tschechien eine größere Einwanderung möglich, was wiederum zu Problemen im Straßenverkehr führen könne. Keine Hinweise gibt es hingegen nach Angaben der Bundesregierung auf Bären in Deutschland. Zuwanderungen einzelner Tiere seien jedoch jederzeit möglich.

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