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Weimaraner

Der perfekte Begleiter für die Jagd
von Karina Kalks
www.weimaraner.at


Weimaraner (c) Kalks Der Weimaraner ist ein Vollblut-Jagdhund mit ganz außerordentlichen Talenten, und er wird unter den Jägern sehr geschätzt. Er eignet sich hervorragend zur Land- wie auch zur Wasserjagd.

Er ist sehr intelligent und lernt schnell, und er arbeitet sehr gerne. Nichts bereitet ihm mehr Vergnügen, als eine Aufgabe zur Zufriedenheit seines Herrn auszuführen. Jedoch seine Intelligenz verleiht ihm häufig auch eine eigene Persönlichkeit, er kann durchaus stur sein und ist demnach nicht unbedingt leichtführig.

Ist er aber erst einmal von Sinn und Erfolg seiner Aufgabe überzeugt durch reichlich Lob und Stolz seines Führers, dann wird er jeden Job mit links erledigen.

Was ihn vielleicht entscheidend von den anderen Jagdhunden unterscheidet, ist seine sehr starke persönliche Bindung an seinen Herrn. Eine gewisse Mannschärfe wird ihm anerkannt, die aus einem gut ausgeprägten Schutztrieb heraus resultiert.

Weltweit wird er ebenso gerne im Schutzdienst eingesetzt wie zur Jagd. Eine weitere Eigenschaft die ihn keinesfalls in unerfahrene Hände gelangen lassen sollte.

Verhalten und Charakter (gem. FCI-Standard)
Vielseitiger, leichtführiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund mit systematischer und ausdauernder Suche, jedoch nicht übermäßig temperamentvoll. Nase von bemerkenswerter Güte. Raubzeug- und wildscharf, auch wachsam, jedoch nicht aggressiv. Zuverlässig im Vorstehen und in der Wasserarbeit. Bemerkenswerte Neigung zur Arbeit nach dem Schuss.

Lernfähigkeit
Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung des amerikanischen Psychologen Stanley Coren gehört der Weimaraner zu den Hunderassen, die über eine hervorragende Arbeits- und Gehorsamsintelligenz verfügen. Für einen erfahrenen Hundeführer erleichtert diese Eigenschaft die Ausbildung wesentlich.
Durch seine Intelligenz ist der Weimaraner allerdings auch in der Lage Führerschwächen zu erkennen und diese auszunutzen.

Schutztrieb
Typische Eigenschaft des Weimaraners ist sein natürlicher Schutztrieb. Das unterscheidet ihn von anderen Vorstehhunden. Für viele Besitzer von Weimaranern ist der Schutztrieb eine wichtige Eigenschaft. Die Bereitschaft die Familie und den Besitz zu verteidigen erfordert eine gute Sozialisation auf Menschen, damit der Hund lernen kann, situationsangepasst zu reagieren.

Beschäftigungsbedarf
Der Weimaraner ist ein Arbeitshund. Ein großer Garten und ausgedehnte Spaziergänge reichen nicht aus, um einen Weimaraner angemessen zu beschäftigen. Auch kein Agility-Parcours. Der Weimaraner muss auf hohem Niveau ausgebildet werden, sonst ist er nicht ausgelastet und Problemverhalten ist vorprogrammiert. Für ein Dasein als reiner Begleithund ist er völlig ungeeignet.

Familienbezug
Der Weimaraner ist ein sehr menschenbezogener Hund, der den engen Anschluss zu seiner Familie benötigt. Für eine reine Zwingerhaltung ist er ungeeignet. Er verträgt keine rohen Ausbildungsmethoden, trotzdem muss er mit absoluter Konsequenz erzogen werden. Weimaraner sind regelrecht verfressen und entwickeln eine enorme Kreativität, wenn es darum geht an etwas Essbares zu gelangen.


Weimaranerkopf (c) Kalks

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