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Jägerausbildung

Was ist die Jägerausbildung wert?

Immer wieder wird betont, dass die Jägerausbildung, „Das grüne Abitur", den Jäger zum Fachmann für die Natur qualifiziert. Ist das so?
Welches Bild vom deutschen Weidmann zeichnen die, die ihn kennen? Zur Zeit sucht eine namhafte deutsche Jagdzeitung, die Pirsch, über Anzeigen in der Jagdpresse eine(n) Volontär/in. Unter der Überschrift „Das erwarten wir" liest man, dass der zukünftige Mitarbeiter Jäger sein muss. Neben der Beherrschung der deutschen Rechtschreibung und Grammatik werden tiefergehende „Spezialkenntnisse rund um die Jagd" gefordert. Sicher, das Ganze geschieht mit einem Augenzwinkern: "Sie ... kennen den Unterschied zwischen Schalenwild und Schalentieren, verbinden mit Büchsen nicht nur Sardinen...". Allerdings weißt das darauf hin, dass man in der Redaktion offensichtlich so seine Erfahrungen hat mit dem „grünen Abitur".
Wenn schon eine renommierte Jagdzeitung, die ja in regem Kontakt mit ihrer Leserschaft - den geprüften Naturschützern - steht, zusätzlich zur Jägerprüfung jägerisches (nicht Naturschutz-) Basiswissen explizit einfordert, dann heißt das, dass es bei einer großen Anzahl sich bewerbender Jäger nicht vorhanden ist. Zu denken muss vor allem geben, dass sich die Anzeige an Berufsanfänger, also junge Menschen, richtet.
Außer der gewonnenen Erkenntnis, dass die betreffende Jagdzeitung Wert auf ein Mindestmaß an Qualität legt, müssen folgende Fragen gestellt werden:
    Was ist die traditionelle Jägerausbildung hinsichtlich des vielbeschworenen „Fachmann für Naturschutz" wert, wenn schon das eigene Handwerk oftmals mangelhaft vermittelt und offensichtlich auch mangelhaft geprüft wird?
    Pflegen nichtjagende Naturschützer und Landnutzer nur Vorurteile gegenüber der Jägerschaft, wenn sie sich schwer tun, Jäger als kompetente Diskussionspartner anzuerkennen?
Es gab und gibt sicher auch herkömmliche Ausbildungslehrgänge zur Jägerprüfung, deren Absolventen gezielt und umfassend auf die Aufgabe vorbereitet werden, Verantwortung für unsere Natur zu übernehmen. Aber man darf das nun nicht mehr als die Regel vermuten. Um so wichtiger erscheint mir, dass es der Ökologische Jagdverband in Angriff genommen hat, die Jagd als echte Naturschutzaufgabe zu vermitteln. Nicht zuletzt durch die von den Landesverbänden angebotenen Ausbildungslehrgänge zur Jägerprüfung. Weidmannsheil Gerold Braun

Ausbildung zur Jägerprüfung in Bayern

Der Ökologische Jagdverein setzt sich für eine ökologisch vertretbare und gesellschaftlich akzeptable Jagd ein.

    * Ökologische orientierte Jagd muss einerseits unbedenklich für den Naturhaushalt sein und andererseits ihre Aufgabe in der Kulturlandschaft erfüllen.
    * Ökologisch orientierte Jagd muss dabei eine faire, sachliche und kompromissbereite Diskussion mit all den Gruppierungen führen, die ihrerseits die Natur- und Kulturlandschaft mitnutzen oder anderweitig mit Jagd zu tun haben (z.B. Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Tierschutz, Erholungssuchende und Freizeitsportler etc.)
Unter diesem Aspekten betreibt der Ökologische Jagdverein Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildung und seit 1996 auch die Ausbildung von Jägern.

Weitere Angebote

Niederbayern
Anfragen bei niederbayern@oejv.de

Oberbayern
Kurse in Freising: : Mail
im Chiemgau: Stefan Zauner 0160-96262292


Oberpfalz

Jägerausbildung in der Oberpfalz



Auskunft zu allen ÖJV-Kursen gibt die
Landesgeschäftsstelle
Erlanger Str. 19
91341 Röttenbach
Tel.09195/923224
Fax.09195-923225
bayern@oejv.de


Aus den anderen Landesverbänden sind derzeit keine Jägerkurse bekannt

Jägerausbildung Sachsen

Wir bieten einen Kompaktkurs (3 Wochen), einen Wochenendkurs (8) und einen Managerkurs (individuelle Ausbildung) an.

thomas.baader@oejv.de

Näheres finden Sie auch hier

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Jägerausbildung in Südostbayern
Jagdkurs in Ruhpolding

Jägerausbildung in Mittelfranken
Vorbereitungskurs zur Jägerprüfung

Jägerausbildung in der Oberpfalz
Jagd-Ausbildung Oberpfalz

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Waffengesetz Auszug
Wer Schusswaffen von einem Ort, also z. B. von seiner Wohnung zu eine anderen Ort befördern will, muss Folgendes beachten... (63,00 kByte)

WaffengesetzVerwaltungsVorschrift
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Die Waldschnepfe
Informationen der ANJN zur Waldschnepfe (902,00 kByte)

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