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	<title>ÖJV - Blog</title>
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	<description>Die Jagd braucht ein neues Leitbild</description>
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		<title>Nicht wollen, nicht können, nicht müssen!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[So könnte man die Situation eines leider viel zu großen Teils der deutschen Jägerschaft im Verhältnis zu der Problematik der überhöhten Wildbestände und daraus resultierenden Wildschäden beschreiben. Wie nicht anders zu erwarten war, wurden auf dem Wald und Wildforum in &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1097">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>So könnte man die Situation eines leider viel zu großen Teils der deutschen Jägerschaft im Verhältnis zu der Problematik der überhöhten Wildbestände und daraus resultierenden Wildschäden beschreiben.<br />
Wie nicht anders zu erwarten war, wurden auf dem Wald und Wildforum in Göttingen von Seiten der „regionalen Jägerschaft Niedersachsens“ und ihres Schirmherrn D -T. diejenigen Argumente der FVA Freiburg aufgegriffen, mit denen man sich neuerdings die Absolution für jagdliches Versagen abholen kann: nämlich die Behauptung, dass es vor allem andere Verantwortliche sind (Pilzsucher, Mountainbiker  und sonstige Naturnutzer, aber nicht die Jäger) die für die überhöhten Wildbestände und Wildschäden die Verantwortung zu tragen hätten. <span id="more-1097"></span></p>
<p>Viele Argumente des Jägermeisters (nicht Meisterjägers) sind doch recht diffus wie die Aussagen über fehlende Äsungsflächen in einer immer intensiveren Landwirtschaft und auf der anderen Seite die Aussage dass in einem naturgemäß bewirtschafteten Wald, das Wild höhere Biotopqualitäten findet.</p>
<p>Was denn nun? Verhungernde Rehe inmitten prallen Grüns, oder Biotopverbessernde Forstwirtschaft? Mal davon abgesehen, dass das Schalenwild noch nie so viel energiereiche Äsung im Feld und im Wald finden konnte wie heute, sind solche Argumente zwar immer willkommen, treffen aber nicht die Realität in deutschen Wäldern in denen schon mal 1 Stück Schalenwild pro ha vorkommen kann.</p>
<p>Es ist  nur frustrierend wenn man über Jahrzehnte miterleben muss, wie eine recht kleine gesellschaftliche Gruppe egoistischer Naturschützer von Seiten der Politik aus der Verantwortung für ihr Tun entlassen wird.</p>
<p>Der Bayrische MP wusste genau was er meinte als er sagte: eine Jagdrechtsreform würde die Jäger zu Gejagten machen. Bisher wurden die Grünbefrackten aber immer, egal wie viel Schaden sie provoziert haben von fast jeder politischen Couleur in Schutz genommen. Was mir als Revierleiter, der seit 35 Jahren mit Erfolg die Vielfalt in den von mir bejagten Revieren zurückschießt, besonders weh tut, ist die Tatsache, dass der überwiegende Teil der jagdlich organisierten Förster in Deutschland es offensichtlich in Ordnung findet, die Jagdverbände zu unterstützen, welche die Arbeit unseres Berufsstandes beschädigt oder zumindest billigend in Kauf nimmt, dass der Wald durch die völlig antiquierten jagdlichen Philosophien erheblichen Schaden erleidet.</p>
<p>Ist es politische Klugheit, Opportunismus oder nur Feigheit, mit den Widersachern angepasster Wildbestände zu kollaborieren. Kritische Distanz wäre aus meiner Sicht die richtige Haltung, aber der Reiz mit den vermeintlich Mächtigen mitspielen zu dürfen ist offensichtlich übergroß. Der elitäre Anspruch der Forstleute wird durch diese unselige Partnerschaft doch sehr in Frage gestellt!</p>
<p>Aus dieser Sicht war die Gründung des ÖJV im jagdlichen Kontext sicher genau so richtig und wichtig wie die Reformation in kirchlichen Belangen .vor 500 Jahren.</p>
<p>Lange Zeit wurden die letzten Aufrechten, die dieses waldschädigende Tun nicht mehr ertragen konnten, als Nestbeschmutzer und jagdliche Schmuddelkinder angesehen und entsprechend behandelt. Die Forderung nach selbstkritischen und mit Zivilcourage ausgestatteten Mitbürgern ließ man für diese Jäger nicht gelten. Kritik an den selbstgerechten Etablierten wurde natürlich als Majestätsbeleidigung ersten Grades empfunden und musste geahndet werden.</p>
<p>Durch die politischen Veränderungen in Baden-Württemberg besteht nun die Chance, vorbildlich für ganz Deutschland ein Jagdrecht zu kreieren, das vor allem die Rechte der Jagdrechtsinhaber, nämlich dem Waldbesitz stärkt, und die Verantwortlichen konsequent und nicht mehr in aller Regel, sprich selten bis gar nicht in die Pflicht nimmt. Das dies mehr als notwendig ist, sieht man schon an der Reaktion der Landesjagdverbände, die gebetsmühlenartig wiederholen, dass wir das beste Jagdrecht der Welt besäßen und eine Reform völlig überflüssig wäre. Es grenzt schon an einen absoluten Realitätsverlust zu erklären, dass die jagdlichen Verhältnisse in unserem Land in Ordnung seien, bis auf die 16 Regionen, die man gemeinhin als Bundesländer bezeichnet!!!</p>
<p>Die Angst vor Verlust der Lufthoheit sitzt tief, verkennt aber die Realität der Sicht unserer Gesellschaft auf unser jagdliches Tun. Mit Arroganz und der Unfähigkeit die jagdliche Sicht- und Handlungsweise immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, wird die Jagd immer mehr in den Fokus gesellschaftlicher Kritik geraten.. Wir brauchen neue Antworten für die in ständiger Veränderung befindlichen Grundlagen und Sichtweisen aller Naturnutzer dieser Gesellschaft. Wer glaubt mit Antworten aus feudalen Zeiten die Probleme einer pluralistischen Gesellschaft, deren natürliche Lebensgrundlagen im Laufe der letzten Jahrzehnte extremen Veränderungen unterlagen, bewältigen zu können, nur weil man vermeintlich immer im Recht war, wird auf Dauer der Verlierer gesellschaftlicher Prozesse sein.</p>
<p>Es reicht nicht, als vermeintlicher Bambi-Retter vor unbedarften Schulkindern den Gutmenschen zu mimen. Was wir brauchen sind Jäger mit Verantwortung für unsere freie Landschaft und ihrer Tier- und Pflanzenwelt, auch dort wo dies nur mit persönlicher Einschränkung liebgewordener Gebräuche und Traditionen einhergeht.</p>
<p>Das Göttinger Forum hat die Menschen guten Willens zusammengebracht und  aufgezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Beteiligten, seihen es Vertreter der Forschung, des Waldbesitzes oder der forstlichen Praxis klar für die moderne Sicht auf die Jagd votieren. Es wäre gut, wenn der niedersächsische Landesjagdverband die Zeichen der Zeit versteht und offensiv seine Mitglieder in diese Richtung mitnimmt. Die vom ÖJV schon seit langem eingeforderte waldgerechte Jagd rottet weder Wildbestände aus, noch verhindert sie lustvolles Jagen. Sie fordert aber sicher die Jäger in stärkerem Maße sich zu bewegen und neue und effektivere Jagdmethoden zu akzeptieren und anzuwenden, was man ja von grünen Abiturienten auch erwarten kann. Es bleibt zu hoffen, dass dieses seit Jahrzehnten unwürdige Spiel auf Kosten unserer Wälder, mit Klagen von Seiten der Waldbesitzer und der Blockade der Jägerschaft andererseits endlich abgelöst wird durch ein offenes und ehrliches Miteinander zum Wohle unseres Waldes und des darin lebenden Wildes. Dazu brauchen wir furchtlose Förster, verantwortungsvolle Jäger, eine unabhängige Wildforschung und starke zukunftsfähige Regierungen.</p>
<p><strong>Der Wald braucht keine Jägermeister, sondern Meisterjäger!</strong></p>
<p>Wolfgang Steier, Revierleiter mit Regie- und Pachtjagd</p>
<p>Mitlied im Beirat des ÖJV BA-Wü</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Wenn das Wild Probleme macht</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1093</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildsauen, Schweinepest, Verkehr und Jagd Samstag, 7. Juli 2012 10.00 Uhr &#8211; ca. 15.30 Uhr in Freising Hörsaal F9.364, Gebäude F9 Carl-von-Carlowitz-Platz 3, 85354 Freising Wenn das Wild Probleme macht &#8211; ÖJV By 7. Juli 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p align="center"><strong>Wildsauen, Schweinepest, Verkehr und Jagd</strong></p>
<p align="center"><strong>Samstag, 7. Juli 2012<br />
10.00 Uhr &#8211; ca. 15.30 Uhr<br />
in Freising<br />
</strong>Hörsaal F9.364, Gebäude F9<br />
Carl-von-Carlowitz-Platz 3, 85354 Freising</p>
<p align="center"><a href="http://www.oejv.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Wenn-das-Wild-Probleme-macht-ÖJV-By-7.-Juli-2012.pdf">Wenn das Wild Probleme macht &#8211; ÖJV By 7. Juli 2012</a></p>

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		<title>Einladung zur Jahreshauptversammlung 2012 ÖJV M-V</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1088</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdverbände]]></category>
		<category><![CDATA[M-V]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur JHV gemäß §5 (1) 2 unserer Satzung und entsprechend der Vorankündigung vom 18.04.2012 lade ich Sie/Euch hiermit herzlich ein zum Samstag, dem 09. Juni 2012, 10.00 Uhr in das Jagdschloss Gelbensande, 18182 Gelbensande, Am Schloß 1 - Der Vorsitzende &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1088">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Zur JHV gemäß §5 (1) 2 unserer Satzung und entsprechend der Vorankündigung vom 18.04.2012 lade ich Sie/Euch hiermit herzlich ein zum<br />
Samstag, dem 09. Juni 2012, 10.00 Uhr<br />
in das Jagdschloss Gelbensande, 18182 Gelbensande, Am Schloß 1</p>
<p>- Der Vorsitzende -<br />
Dr. Karl-Günter Guiard<br />
mv-info@oejv.de</p>
<p><a href="http://www.oejv.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/m-v-Einladung-JHV-2012.pdf">ÖJV M-V Einladung JHV 2012</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>AGNJ-SH: öffentliche Mitgliederversammlung</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1075</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[am Donnerstag, dem 03. Mai 2012 ab 18:00 Uhr in Studt`s Gasthof, 23829 Wittenborn, Segeberger Straße 3 Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Jagdpolitische Aussagen des BUND 3. Exkursion der AGNJ nach Brandenburg, Oberförsterei Alt Ruppin 4. Diskussion weiterer Entwürfe für unsere &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1075">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">am Donnerstag, dem 03. Mai 2012 ab 18:00 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">in Studt`s Gasthof, 23829 Wittenborn, Segeberger Straße 3 <span id="more-1075"></span></span></em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tagesordnung:</span></p>
<p>1. Begrüßung</p>
<p>2. Jagdpolitische Aussagen des BUND</p>
<p>3. Exkursion der AGNJ nach Brandenburg, Oberförsterei Alt Ruppin</p>
<p>4. Diskussion weiterer Entwürfe für unsere Broschüre</p>
<p>7. Verschiedenes</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Anschuss-Seminar der ÖJV-Regionalgruppe Neckar-Alb</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1073</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[die Regionalgruppe Neckar-Alb veranstaltet am Samstag, 19. Mai 2012, ein Anschuss-Seminar. Johannes Lutz, Förster, ÖJV-Mitglied und erfahrener Schweißhundeführer, wird uns an diesem Tag zeigen, welche Informationen der Anschuss enthält, wenn das beschossene Stück mal nicht gleich liegt. Der Tag beginnt &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1073">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>die Regionalgruppe Neckar-Alb veranstaltet am Samstag, 19. Mai 2012, ein Anschuss-Seminar. <span id="more-1073"></span></p>
<p>Johannes Lutz, Förster, ÖJV-Mitglied und erfahrener Schweißhundeführer, wird uns an diesem Tag zeigen, welche Informationen der Anschuss enthält, wenn das beschossene Stück mal nicht gleich liegt.</p>
<p>Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einer theoretischen Einführung. Nach dem Mittagessen geht es dann raus ins Revier, wo verschiedene Anschüsse vorbereitet sein werden. Gegen 15 Uhr wird die Veranstaltung zu Ende gehen.</p>
<p>Aus organisatorischen Gründen muss die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt werden. Eine Anmeldung an Friedemann Rupp unter <a href="mailto:friedemann.rupp@web.de">friedemann.rupp@web.de</a> oder die Geschäftsstelle ist daher unbedingt erforderlich. Nähere Informationen folgen nach der Anmeldung.</p>
<p>Es wird eine Tagungsgebühr von 20 € erhoben. Hierin sind auch die Kosten für das Mittagessen enthalten. Die Veranstaltung findet statt im Bereich 72531 Hohenstein auf der Schwäbischen Alb. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ohne vorherige Anmeldung ist ausdrücklich ausgeschlossen, da dies die Organisation verunmöglichen würde. Wir bitten deshalb um Verständnis.</p>

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		<title>Sendung in WDR5 zum Thema Jagd</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1068</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus den Ländern]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag 2.4.2012 um 16.05 WDR 5 Leonardo &#8211; Wissenschaft und mehr U.a. zum Thema: Wild frisst Natur Mischwälder leiden unter zu großen Rehbeständen Von Rainer B. Langen Wiederholung: 22.05 Uhr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Montag 2.4.2012 um 16.05<br />
WDR 5<br />
Leonardo &#8211; Wissenschaft und mehr</p>
<p>U.a. zum Thema:</p>
<p>Wild frisst Natur<br />
Mischwälder leiden unter zu großen Rehbeständen<br />
Von Rainer B. Langen<br />
Wiederholung: 22.05 Uhr</p>

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		</item>
		<item>
		<title>SCHIESSTERMIN</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1064</link>
		<comments>http://www.oejv.de/blog/?p=1064#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 08:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Saar]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.oejv.de/blog/?p=1064</guid>
		<description><![CDATA[Übungsschießen und Drückjagdnadel Der Verein Ökologisch Jagen im Saarland lädt am Freitag den 27.April 2012, 19:00 Uhr in der Jagdschule Blatt, Bahnhofstraße 87 in 66706 Perl zu einem Übungsschießen ein. Zur Perfektion unserer Schießfertigkeiten und zur Vorbereitung der Drückjagdsaison 2012-2013 &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1064">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Übungsschießen und Drückjagdnadel</strong></p>
<p>Der Verein Ökologisch Jagen im Saarland lädt am Freitag den 27.April 2012, 19:00 Uhr</p>
<p>in der Jagdschule Blatt, Bahnhofstraße 87 in 66706 Perl zu einem Übungsschießen ein.</p>
<p>Zur Perfektion unserer Schießfertigkeiten und zur Vorbereitung der Drückjagdsaison 2012-2013 kann auf dem 100m- Stand/ Schießkino auch der SaarForst- Schießnachweis erlangt werden.</p>
<p>Die Teilnahme am Übungsschießen ist für ÖJiS-Mitglieder kostenlos.</p>
<p><span id="more-1064"></span></p>
<p>Das Bestehen der &#8220;Drückjagdnadel&#8221; ist z. B. für die Teilnahme an Jagden des SaarForst Landesbetriebes Voraussetzung. Die Drückjagdnadel gilt als bestanden, wenn man im Schießkino von 20 möglichen &#8220;Sauen&#8221; 15 tödliche Treffer hat. (Treffer &#8220;im Leben&#8221; der Sau) Beim &#8220;Laufenden Keiler&#8221; (Ringscheibe) gilt sie als bestanden, wenn der Schütze 100 Ringe von 150 möglichen erzielt.</p>
<p>SaarForst Landesbetrieb z. B. hat die Anforderungen nochmals für besonders interessante Jagden erhöht und schreibt diese 20121/2013 für besonders gute Schützen aus. Hierzu werden nur Jäger eingeladen, die auf den &#8220;Laufenden Keiler&#8221; mindestens 120 von 150 Ringen bzw. 16 von 20 möglichen im Schießkino erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte Voranmeldungen an Manfred Hoffmann: <a href="mailto:hoffmann-m.m@t-online.de">hoffmann-m.m@t-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Aufrechterhaltung der Schalenwildfütterung oder deren Auflassung / Einschränkung?</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1061</link>
		<comments>http://www.oejv.de/blog/?p=1061#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 10:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdverbände]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 31.03.2012 Stuttgart, Waldheim Weidachtal ab 13.30 Uhr Ökologischer Jagdverein Baden-Württemberg e.V.  Aufrechterhaltung der Schalenwildfütterung oder deren Auflassung / Einschränkung? Zum Thema werden sprechen: Dr. Klaus-M. Scheibe, Klaus Borger, Bernhard Panknin, Johann Böhling Sehr herzlich sind auch alle Jäger und &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1061">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Samstag, 31.03.2012 Stuttgart, Waldheim Weidachtal ab 13.30 Uhr<br />
Ökologischer Jagdverein Baden-Württemberg e.V.</strong></p>
<p><strong> Aufrechterhaltung der Schalenwildfütterung oder deren Auflassung / Einschränkung?</strong></p>
<p>Zum Thema werden sprechen:</p>
<p>Dr. Klaus-M. Scheibe, Klaus Borger, Bernhard Panknin, Johann Böhling</p>
<p>Sehr herzlich sind auch alle Jäger und Naturliebhaber eingeladen, einerlei welchem Verband sie angehören.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>ForstBW setzt neue Maßstäbe im Waldnaturschutz</title>
		<link>http://www.oejv.de/blog/?p=1057</link>
		<comments>http://www.oejv.de/blog/?p=1057#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Forst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihre Meinung ist gefragt! &#160; &#160; Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012 unter www.waldnaturschutz-forstbw.de Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1057">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Ihre Meinung ist gefragt!</strong></p>
<p><em><a href="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/waldbanner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-685" title="waldbanner" src="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/waldbanner.jpg" alt="" width="334" height="60" /></a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012 unter <a href="http://www.waldnaturschutz-forstbw.de">www.waldnaturschutz-forstbw.de</a></em></p>
<p>Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, sowie der gesamten Öffentlichkeit. Die „Politik des Gehört-Werdens“ soll aktiv gelebt werden!</p>
<p>Wir möchten daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute länderübergreifend dazu einladen, sich vom 5. März bis 30. März 2012 aktiv an der Entwicklung dieser Konzeption zu beteiligen.<span id="more-1057"></span></p>
<p>Auf einer Online-Plattform möchten wir mit Ihnen über den künftigen Waldnaturschutz im Staatswald Baden-Württemberg, über konkrete Zielvorschläge und deren Umsetzung diskutieren. Wie finden Sie unsere bisherigen Zwischenergebnisse? Wie bewerten Sie unsere vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen? Was finden Sie wichtig und wo möchten Sie Schwerpunkte setzen? Fehlt noch etwas? Haben Sie weitere Vorschläge, die Sie einbringen möchten?</p>
<p>Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in den weiteren Projektverlauf einfließen. Der im Projekt ausgearbeitete Konzeptionsentwurf bildet die Entscheidungsgrundlage für die Beschlussfassung der Gesamtkonzeption Waldnaturschutz durch ForstBW. Im September 2012 soll die „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ schließlich auch durch das Landeskabinett verabschiedet werden. Anschließend geht es an die betriebliche Umsetzung.</p>
<p>Nutzen Sie diese Möglichkeit, an der Entwicklung der „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ mitzuwirken. Ihre Meinung ist uns wichtig! Geben Sie diese Information zur Online-Beteiligung auch an andere Interessierte weiter.</p>
<p>Die Beteiligungs-Plattform mit weiteren Informationen ist vom 5. bis 30. März<strong> </strong>unter <a href="http://www.waldnaturschutz-forstbw.de/">www.waldnaturschutz-forstbw.de</a> 24 Stunden online.</p>
<p>Naturschutz im Wald ist für den Erhalt unserer Naturgüter unverzichtbar &#8211; gleichzeitig ist er aber auch ein häufig umstrittenes und stark diskutiertes Thema. Unser Verständnis von Naturschutz ist – genau wie die Gesellschaft, in der wir leben – einem ständigen Wandel unterlegen. Dies erfordert daher einen permanenten gesellschaftlichen Aushandlungsprozess. Damit Ihre Hinweise und Erfahrungen angemessen berücksichtigt werden können, bitten wir Sie, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.</p>
<p>Als Landesforstbetrieb von Baden-Württemberg hat sich ForstBW zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt im Staatswald von Baden-Württemberg zu erhalten. Bereits heute werden dazu zahlreiche Projekte und Strategien umgesetzt. Mit der „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ wird an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt von Baden-Württemberg (FVA) derzeit erstmals ein umfassendes Instrument für den Naturschutz in den Baden-Württembergischen Staatswäldern erarbeitet. Die Konzeption soll zum Einen eine Planungsgrundlage für die Einbeziehung von Naturschutzaspekten in die Waldwirtschaft von ForstBW bereit stellen. Zum Anderen soll jedoch auch den Försterinnen und Förstern vor Ort eine praktikable und konkrete Umsetzungsanweisung an die Hand gegeben werden.</p>

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		<title>Jagd und Naturschutz kein Gegensatz</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[20 Jahre Ökologische Jäger in Niedersachsen und Bremen  Hannover. Am vergangenen Sonnabend (25.2.) feierte der „Ökologische Jagdverein Niedersachsen und Bremen e.V.“ (ÖJV-NB) sein 20-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Gäste aus Politik, Natur- und Tierschutz sowie der Jagdpraxis nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil. &#8230; <a href="http://www.oejv.de/blog/?p=1051">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p align="center"><strong>20 Jahre Ökologische Jäger in Niedersachsen und Bremen</strong></p>
<p><a href="http://www.oejv.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/oejv_nb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1052" title="oejv_nb" src="http://www.oejv.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/oejv_nb.jpg" alt="" width="169" height="151" /></a> Hannover. Am vergangenen Sonnabend (25.2.) feierte der „Ökologische Jagdverein Niedersachsen und Bremen e.V.“ (ÖJV-NB) sein 20-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Gäste aus Politik, Natur- und Tierschutz sowie der Jagdpraxis nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil.</p>
<p><span id="more-1051"></span></p>
<p>Der Vereinsvorsitzende der ökologischen Jäger Jürgen Oppermann stellte in seiner Begrüßung seinen  Verein vor. Er beleuchtete verschiedene Aspekte eines „Jagens mit der Natur“. Wildbiologische Probleme wie Störungen der Wild- und anderer Tierarten durch Erholungssuchende aber auch durch Jäger selber sollen künftig bei der Jagd stärker berücksichtigt werden. Er forderte weiterhin, dass „die Jagd tierschutzgerechter ausgeübt werden“ solle, was z.B. „eine Einschränkung der Jagd auf Rabenvögel“ insbesondere in der Brutphase zur Konsequenz hätte.</p>
<p>Die Vorsitzende des „Ökologischen Jagdverbandes“ Elisabeth Emmert gratulierte in ihrem Grußwort im Namen ihres deutschlandweiten Dachverbandes der ökologischen Landesjagdvereine.</p>
<p>Christian Meyer, jagdpolitischer Sprecher der Niedersächsischen Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, betonte in seinen Worten an die Zuhörerschaft, „eine Mehrheit der Bevölkerung sei für zeitgemäße Lösungen im Bereich der Jagd “. Man habe es schließlich mit lebendigen Wesen zu tun. Auch künftig sollen sachdienliche Lösungen im Vordergrund stehen, wobei dem Ökologischen Jagdverein Niedersachsen und Bremen e.V. eine wichtige und vermittelnde Rolle zukäme.</p>
<p>Für den Landesverband Niedersachsen des Naturschutzbundes Deutschland e.V. gratulierte dessen Vorsitzender Dr. Holger Buschmann:<br />
Zwischen Jagd und Naturschutz existiere eine Reihe von Zielkonflikten. Eine Gefährdung typischer heimischer Biotope und Arten sei leider bis heute festzustellen. Er fand anerkennende Worte für den Vorsitzenden des ÖJV-NB Jürgen Oppermann wegen seines starken persönlichen Einsatzes zur Jagdbeschränkung auf Gänse im Raum Emden. Vor allem im Bereich der Jagdausbildung junger Menschen sollte der ÖJV-NB sein Engagement verstärken, da ja internationale Ziele wie Artenvielfalt und Klimaschutz hiervon unmittelbar betroffen seien.</p>
<p>Schließlich formulierte auch die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft, vertreten durch ihren niedersächsischen Landesvorsitzenden Edmund Haldenwang ihre Wünsche. Zunächst bestätigte er, beide Organisationen hätten gemeinsam als Ziel die naturnahe Bewirtschaftung von Waldökosystemen im Blick. Er wandte sich gegen jegliche Fütterung von Wild und forderte eine qualifizierte Bejagung z.B. in Form von Gemeinschaftsjagden. Hiermit wäre Wildtieren und Ökosystemen gedient und gleichzeitig dem Interesse der Waldbesitzer Rechnung getragen. Er wünsche den Ökojägern, dass sie weiter Vorbildwirkung in die Reihen der anderen Jäger ausstrahlten und diese zu verantwortlicherem jagdlichen Handeln anregen könnten.</p>
<p>Zwei Fachvorträge illustrierten danach die Arbeitsweise des Ökologischen Jagdvereins Niedersachsen und Bremen.</p>
<p>Rainer Bartel als einer der Männer der ersten Stunde gab eine Rückschau auf 20 Jahre ÖJV-NB. Ursprünglich als Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Jagd für Norddeutschland angelegt, wollten dessen Mitglieder seit 1991 die Jagdkonzepte den Wildarten entsprechend qualifizieren. Dabei seien nicht nur Schutzmaßnahmen für die in der Agrarsteppe seltener gewordenen Hasen und Rebhühner praktiziert, sondern zudem z.B. tierschutzferne Jagdmethoden mit verschiedenen Fallentypen auf bestimmte Tierarten in Frage gestellt worden.</p>
<p>Auch dem in Niedersachsen 1991 mutig auf den Weg gebrachten LOEWE-Waldkonzept („Langfristige ökologische Waldentwicklung“) wolle man weiter näher kommen, da die jagdlichen Zielvorgaben auf der Fläche noch längst nicht erreicht seien. Die als Trophäen begehrten Hirschgeweihe und Rehgehörne sollen künftig wildbiologisch aussagekräftigeren  Weisern (Kennzahlen) wie dem Körpergewicht der erlegten Tiere weichen. Selbstverständlich setze man dabei auf die Lernfähigkeit der Mitjäger und wolle im Bereich der Fortbildung neue Maßstäbe setzen.</p>
<p>Der freie, also unabhängige Berufsjäger und Buchautor Bruno Hespeler schließlich spannte in seinem Festvortrag einen Bogen über das Wirkungsfeld der Jäger in ganz Deutschland. Die Jagd habe als kulturelles Handwerk nur dann eine Zukunft, wenn die „schwarzen Schafe“ wieder eingefangen würden und hier ein offener und kritischer Dialog zwischen Jagenden und Gesellschaft einsetze. Der ÖJV-NB hätte dabei eine gute Chance, da seine Mitglieder aus vielfältigen Tätigkeitsfeldern kämen und seine Glaubwürdigkeit noch gegeben sei. Das Verständnis setze an dem Begriff „Natur“ an, der von vielen Zeitgenossen unterschiedlich definiert werde.</p>
<p>Insgesamt nahmen an diesem spannenden Vormittag etwa 50 Anwesende viele Eindrücke mit.</p>
<p>Die nächste Exkursion des Ökologischen Jagdvereins zum Thema „Wildschäden im Kleinprivatwald“ ist bereits vorgeplant.</p>

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