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ÖJVsaar ist gemeinnützig
Jetzt ist es amtlich: ÖJVsaar ist gemeinnützig
„Das Saarland hat jetzt einen gemeinnützigen Landesjagdverband!. Mit Bescheid vom 19. März haben die zuständigen Finanzbehörden anerkannt, dass sich der ÖJVsaar satzungsgemäß dem Umweltschutz und insbesondere dem Tier- und Naturschutz widme und damit die Vereinsbeiträge seiner Mitglieder von der Steuer befreit seien. Der ÖJVsaar ist damit der einzige Jagdverband im Saarland, der diese rechtliche Qualität für sich Anspruch nehmen kann, so Wilhelm Bode, 2. Vorsitzender des ÖJVsaar.
Wie sich bereits in der Diskussion um die - europaweit vermutlich schwersten - Schäden durch Rotwildfraß in den Wäldern bei Warill gezeigt hat, wird der ÖJVsaar auch in Zukunft gegen eine Front des Verschweigens und Verharmlosens auf allen Ebenen der Politik die Auswüchse einer umwelt- und naturschädlichen Jagdausübung aufdecken. „Es kann nicht sein, dass dort Schäden zu Lasten der Allgemeinheit in Höhe von mehr als 6 Mill. Euro totgeschwiegen werden und sich einige Politiker und für den Wald Verantwortliche bei den „Knochenolympiaden" (Trophäenschauen) für ihr „Stillhalten" beklatschen lassen. Dies schadet nicht nur der Allgemeinheit, unserer Kulturlandschaft und unserem Wild, dies schadet auch einer Jagd, die sich insbesondere vor dem Hintergrund von Waldsterben und Klimaveränderung neuen Aufgaben stellen muss" so der Landesvorsitzende Klaus Borger.
Nach seiner Gründung im Mai 2006 wurde der Verband inzwischen als Landesverband des Bundes-ÖJV aufgenommen und erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl von Neumitgliedern nicht nur aus dem Kreis der ökologischen Jäger sondern auch aus dem des Natur-, Tier- und Umweltschutzes und der Waldwirtschaft. Sein Engagement im Umweltschutz ist auch der Grund dafür, dass der BUND-Landesverband Saarland als korporatives Mitglied dem ÖJVsaar beigetreten ist. Darüber hinaus wird die Saarländische Tierschutzstiftung gem. Beschluss den ÖJVsaar zukünftig bei der Besetzung ihres Stiftungsrates berücksichtigen.
„Dass Jagd auch einen Beitrag zum Naturschutz leisten kann, sei für den ÖJVsaar eben keine Sprechblase sondern ernst gemeinte Verpflichtung, denn nur in einer intakten, natureichen Kulturlandschaft sei das Privileg der Jagd zu rechtfertigen. Doch dafür müssten die Jäger natürlich als Vorbilder für alle Landnutzer auftreten. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit und die daraus resultierende besondere öffentliche Verantwortung ist dafür ein zentraler Schritt", so Wilhelm Bode.
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