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Wild leidet immer mehr Not - Art- und fachgerechte Wildfütterung empfohlen
Pressemeldung des Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern
In Anbetracht des anhaltend strengen Winters mit Schneefällen und Dauerfrost fordert der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Till Backhaus die Jägerinnen und Jäger in Mecklenburg-Vorpommern auf, auch weiterhin alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, das Wild angemessen mit artgerechten Futtermitteln zu versorgen. Hierfür eignen sich am besten Raufutter wie Heu oder Prossholz (abgeschnittene Äste von Weichlaubhölzern).
Zudem bedankt sich der Minister bei den Landrätinnen und Landräten, die für ihr jeweiliges Landkreisgebiet die Notzeit für das Schalenwild festgelegt haben sowie bei den Jägerinnen und Jäger für ihren bisherigen Einsatz zum Schutz des Wildes.
Die ganze Meldung im
Regierungsportal Meck-Pomm
Wildbiologische Aspekte zur Wildfütterung
Ein Bericht von Dr. Wolfgang Pegel
Wildforschungsstelle Baden-Württemberg
Ausschnitt:
Folgerungen für die Praxis
Die Fütterung (bzw. die Einstellung der Fütterung)
hatte keinen Einfluss auf Zuwachs, Sterblichkeit und Kondition
Die Fütterung von Rehwild ist aus biologischer Sicht
unter normalen Winterverhältnissen weder sinnvoll noch notwendig
Keine Unterstützung für Hypothese, dass sich durch Fütterung
von Rehen Wildschäden im Wald vermindern lassen
Fütterung erhöht die Biotopkapazität (zumindest saisonal)
Fütterung beeinflusst das Kolonisationsverhalten
und damit die lokale Dichte
Fütterung bindet
Den ganzen Bericht mit den Regelungen der Fütterung, Ablenkungsfütterung und Kirrung finden Sie hier
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